Jak Spedding: interior and architecture photographer

Hi Jak, can you start by telling us where you are based and what you do? What do you want to achieve with your work?

I’m an interior and architecture photographer based in Manchester, UK.

From a client’s perspective, I hope that my work is financially rewarding for them and I’m always shooting with the knowledge that if I can help someone grow their business by producing imagery which will win them more work then I have done a good job.

From a personal angle, I want to make work that inspires me to go out and do it again the next day.

What does a typical work day look like for you?

If it’s a shoot day, it will always begin the night before, making sure every battery is charged and all my kit is ready to go. Last minute checks of the weather and sun locations are a regular occurrence, too.

An architectural shoot tends to be a full day and will start with a walk around the space we’re shooting, just seeing if there are any areas which may be different from the original plan or might need extra attention.

Then, all the Pelican cases are rolled out and everything is set up. I shoot using a combination of natural light and flash which can take quite a bit of setting up – the way I work is quite a methodical process, which is one of the aspects of architecture photography I enjoy: in some instances, it’s as much a box-ticking exercise as a creative process.

After any shoot there is always going to be a similar amount of time spent retouching, which involves me sitting in front of a screen making sure every wall is perfectly vertical for far too long.

Can you tell us about your career path? What is your educational background and how did you get started with photography?

I first started taking pictures on a gap year in China as a way to tell stories to people back home and it quickly became a passion.

I hadn’t really made any plans on what I wanted to do when I returned home and, as is the case for many people that age, university seemed like the obvious path, so I enrolled for a BA in Photography. From there I was really lucky that I was allowed to complete my second and third years online, as I got offered an assistant job during the summer of my first year.

After a couple of years assisting in a studio, I started branching out a bit and got quite a few different junior jobs abroad. I got to work in France, Portugal and Germany for a year before returning to the UK to take a full-time studio position.

Four years ago, agency life had stolen most of my creativity so I decided to take the next step and start my own company.

Why did you decide to focus on architecture photography? Was architecture always a passion of yours?

Funnily enough, I wanted to become an architect when I was younger and spent my work experience in school working for local architects.

Sadly, A level physics got in the way of those plans (something which I was told years later wouldn’t have even mattered) and I ended up going down the photography route.

Setting up for myself was a blank slate for me to shoot what I wanted. Agency life basically means shooting whatever is put in front of your camera, so I took my new lease of life to really concentrate on what I wanted to photograph. I’m a massive believer that if you’re passionate about something, you will do the best work – it becomes about more than just putting food on the table.

And one last question: what are your career plans for the next couple of years? Which projects or buildings would you love to photograph?

I think for any company, growth is always quite high on the list. Originally, I wanted to expand the company to employ more staff but my skill set isn’t in being an account manager and I love to be creative, so my growth will be working on larger projects and I would love to pick up more international work.

Before Covid hit, I had just started to find international clients. Sadly, that’s all been pushed back, but luckily there are really interesting things happening much closer to home. The Manchester skyline is changing rapidly at the moment and it’s really cool to be one of the people who gets to document what is happening there.

https://jakspedding.co.uk/

Blog: Architektur vermitteln

Eine Interviewreihe

Über die letzten Jahre ist die Architektur für mich immer mehr zum Schwerpunkt und auch zur Leidenschaft geworden. Vor einem Jahr hatte ich die Idee eine Interviewreihe zu kuratieren, die auf lange Sicht eine Plattform bieten könnte für die unterschiedlichen Expert_innen in diesem Bereich – von Ausstellungsgestalter_innen und Fotograf_innen bis hin zu Autor_innen, Übersetzer_innen, Fotograf_innen und Marketingexpert_innen.

Das heißt, dass ich in diesem Blog eher weniger zu Wort kommen werde – stattdessen werden andere Expert_innen einen Einblick in ihre Tätigkeiten geben, ihre Ziele beschreiben und aufzeigen wie sie Architekt_innen, Bauträger_innen und Städtebauer_innen – oder auch Städte und Museen – in ihrer Arbeit unterstützen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern! Falls Sie oder Ihre Firma im Architekturbereich tätig sind und gerne an dieser neuen Interviewreihe teilnehmen würden, freue ich mich über Ihre Email.

Sigrid Ehrmann: Landschaftsarchitektin, Fachübersetzerin, Autorin

© Diana Schinkoreit

Hallo Sigrid, kannst du deine Tätigkeit kurz beschreiben? Was machst du und was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?

Ich bin freiberufliche Fachübersetzerin und Autorin mit den Schwerpunkten Städtebau, Architektur und Umwelt. Zu meinen Kund_innen zählen neben Fachverlagen, Architekturbüros und Hersteller_innen auch Universitäten und öffentliche Verwaltungen. Meine Tätigkeitsfeldern umfassen zudem beispielsweise Eventmanagement, das Erstellen von Projektanträgen, die grafische Bearbeitung von Dokumenten und die Betreuung von Social-Media-Kanälen.

Mein Wunsch wäre es, mit meiner Tätigkeit ein breites Publikum zu erreichen und baukulturelle Themen auch außerhalb der Fachkreise zu vermitteln. Eine grundsätzliche Sensibilisierung der Gesellschaft für Architektur und baukulturelle Bildung, wie die Architekturhistorikerin und Spezialistin für Bausünden Turit Fröbe es nennt, ist denke ich, was wir als Architekturvermittler_innen anstreben sollten.

Was ist dein Hintergrund? Kannst du deinen Werdegang bzw. deine Ausbildung kurz schildern?

Zum Schreiben und Übersetzen bin ich über einige Umwege gekommen. Nach meinem Studium der Landschaftsplanung an der TU Berlin habe ich einige Jahre als Landschaftsarchitektin und Lehrbeauftragte in Melbourne und Berlin gearbeitet. Dann zog ich in meine jetzige Wahlheimat Barcelona, wo ich als Projektmanagerin eines EU-Forschungsprojektes tätig war. Ich hatte jedoch schon immer eine große Vorliebe für Sprachen und schrieb regelmäßig Artikel für Fachzeitschriften. Irgendwann kamen dann Übersetzungen hinzu und vor fast drei Jahren entschloss ich mich schließlich, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Inzwischen wurden meine Übersetzungen und Artikel unter anderem in den Fachmagazinen Topos Magazine, Baumeister und Bauwelt veröffentlicht.

Was ist für dich der wichtigste Aspekt der Architekturvermittlung – welche Themen müssen unbedingt kommuniziert werden und warum? Gibt es Bereiche der Architektur, die in der Vermittlung vernachlässigt werden?

Wie bereits angemerkt, spielt für mich vor allem der gesellschaftliche und soziale Aspekt der Architektur eine große Rolle. Aufgrund der fortschreitenden Urbanisierung wird Architektur und Städtebau zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ich würde mir daher wünschen, dass Alltagsarchitektur, alternative Formen des Bauens oder Co-Creation noch weiter in den Fokus rücken.

Weitere Themen, die mir sehr am Herzen liegen, sind der Klimawandel und nachhaltiges Bauen. Der Bausektor ist weltweit für ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Auch hier hoffe ich, dass unsere Arbeit ein paar Denkanstöße liefern kann.

Welche Gruppen in der Gesellschaft sollten stärker in die Architektur einbezogen werden und wie wäre das zu erreichen? Wie könnte man mehr Menschen zum Mitmachen ermutigen?

Das ist eine gute Frage. Meiner Meinung nach müsste Architektur schon in der Schule spielerisch vermittelt werden. Das Thema wäre ja recht einfach in viele Unterrichtsfächer zu integrieren, egal ob Geschichte, Geographie oder Naturwissenschaften. Zudem gibt es einen eindeutigen Trend hin zu partizipativen Prozessen beim Entwurf und der Planung von architektonischen und städtebaulichen Projekten. Menschen wollen an der Gestaltung ihrer Umwelt teilhaben. Und auch hier ist die Architekturkommunikation von großer Bedeutung.

Und eine letzte Frage: Was sind deine beruflichen Pläne und Ziele für die nächsten paar Jahre? Erzähle ein bisschen von deinen Vorhaben.

Ich befinde mich noch in der Findungsphase meiner freiberuflichen Tätigkeit und möchte auf jeden Fall noch weitere Formen, Architektur, Stadt und Umwelt zu vermitteln, erkunden. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Autor_innen, Übersetzer_innen, Redakteur_innen und Kurator_innen macht mir sehr viel Spaß und ich hoffe, dass sich in diesem Bereich noch viele spannende Projekten ergeben. Darüber hinaus engagiere ich mich in verschiedenen lokalen Netzwerken zu den Themen urbane Landwirtschaft und nachhaltiges Bauen. Zudem gibt es hier in Barcelona natürlich eine unglaublich lebendige Architekturszene. Es wird bestimmt nicht langweilig werden.

www.lapinyabarcelona.com